Versicherung im Vereinigten Königreich:
Schutz für dein UK-Praktikum
Ein Auslandspraktikum im Vereinigten Königreich verspricht wertvolle Erfahrungen, erfordert aber nach dem Brexit auch eine sorgfältige Vorbereitung – insbesondere beim Versicherungsschutz. Für das Temporary Work GAE Visum ist eine private Krankenversicherung zwingend vorgeschrieben. Anders als bei US-Programmen musst du dich im UK selbst um diesen Schutz kümmern, bevor der Sponsor dein Visums-Zertifikat ausstellt.
Warum eine private Versicherung Pflicht ist
Das britische Innenministerium (Home Office) und die Sponsoren wie BUNAC & JENZA fordern von allen Teilnehmenden den Nachweis einer umfassenden Auslandsversicherung. Es geht dabei nicht nur um die medizinische Behandlung vor Ort, sondern vor allem um existenzielle Risiken. Eine EHIC-Karte allein deckt im UK nicht die vom Sponsor geforderten Leistungen wie den Rücktransport im Ernstfall ab.
Die Mindestanforderungen der Sponsoren
Damit dein Versicherungsnachweis im Partner-Portal akzeptiert wird, müssen folgende Kriterien schriftlich bestätigt sein:
- Medizinische Deckung: Mindestens $100,000 USD (oder Äquivalent).
- Repatriation: Volle Deckung für den Rücktransport im Krankheitsfall sowie für die Überführung im Todesfall.
- Zeitraum: Die Police muss lückenlos vom ersten bis zum letzten Tag deines Aufenthalts im UK gelten.
IHS-Gebühr vs. Zusatzversicherung
Bei Praktika, die länger als 6 Monate dauern, fällt zusätzlich die staatliche Immigration Health Surcharge (IHS) an.
Diese Gebühr (ca. £1,035/Jahr) sichert dir zwar den Zugang zum britischen National Health Service (NHS), deckt aber niemals den Rücktransport in dein Heimatland ab. Aus diesem Grund verlangen die Sponsoren trotz der IHS-Zahlung zwingend eine zusätzliche private Versicherung für deinen Aufenthalt im UK.